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Ausgeliefert?

Bin ich dem Körper und  der Welt 

ausgeliefert, weil ich in ihnen

lebe?

Sind wir in den Verstrickungen

der Welt gefangen und  deswegen

ausgeliefert?

Wo stehe ich mit meinem

Ich?

Wo bin ich in meinen Zwängen gefangen? Bin ich es selbst der mir etwas vorschreibt oder sind es meine Ängste, meine verhärteten Verhaltensweisen oder verkrusteten Muster? Wo bin ich nicht frei, wo verspüre ich noch einen Zwang? Welche Gefühle sind so übermächtig, dass sie mich regelrecht zu einer ungewollten Verhaltensweise auf die Knie zwingen? Wo sind mein Verstand und meine Vernunft in solch einer Situation geblieben? Bin ich meinen Gelüsten und Begierden hoffnungslos ausgeliefert? Bin ich noch der sogenannte „Herr“ in meinen Haus und Körper? Diese Gedanken und Anschauungen sind in unserer heutigen Zeit fremd geworden. Warum auf etwas verzichten was uns wohl tut? Wäre ich nicht ein wahnwitziger Narr auf etwas zu verzichten, wo mir die Welt Stunden des Glücks ermöglicht? Nur dieses Glück des Wohlstandes, des Wohllebens, des Überflusses an Genüssen und Leckerbissen gibt mir meinem Lebenssinn. Daher voll genossen und voll ausgelebt, denn wir haben ja nur ein Leben. Was interessiert mich das Morgen, warum sollte ich mich auch anders verhalten? Gibt es jemanden, der mich straft? Es ist noch keine Hand vom Himmel herabgekommen, die mir ein „Stopp“ zeigen würde. Wer sollte das auch sein? Es kann keine richtende Hand kommen, denn es gibt ja auch keinen der mich zur Rechenschaft ziehen würde. So und ähnlich klingen die heutigen Gedanken in unserer westlichen Wohlstandwelt. Wenn jemand so denkt hat er für mich einerseits Recht und auch wieder nicht, denn es gibt immer zwei Seiten einer  Medaille. So gibt es nicht nur zwei Seiten, sondern auch noch zwei Zeiten. Die guten und die schlechten Zeiten. Das Säen und dann das Ernten der gewollten und ungewollten Früchte. Wo stehe ich mit dem Säen und Ernten? Stehe ich in der Mitte, am Anfang oder am Ende? Haben sich die Resultate meiner Taten schon angemeldet oder gar eingestellt? Lehrt uns nicht die menschliche Geschichte, dass wir immer eine Rechnung präsentiert bekommen? Wo übermäßig konsumiert, betrieben und gelebt wird, kann die weltliche Rechnung nicht ausbleiben. Die Rechnung stellt die Schuld der Konsumation an den Körper und der Welt dar, die wir früher oder später begleichen müssen. Die sogenannte „Welt“ hat einen sehr unguten und schlechten Nachgeschmack, den wir leider nur sehr schwer los werden. Das beste Mittel, um sich nicht mit seinem Körper und der Welt zu sehr zu verbinden, ist das Übermäßige zu vermeiden und deren Verstrickungen so weit wie möglich zu entgehen. Denn wer will schon sein ganzes Leben seinen Ängsten, Zwängen und schlechten Verhaltensweisen ausgeliefert sein? Auf der nächsten Seite werden wir sehen, wie wir uns verkauft haben:  „Verkauft?“