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Gefangen?

Gefangen, ausgeliefert  und

verkauft

Wie ist man gefangen oder

befangen?

Die gefangene Seele und die

Umwelt als Hilfsmittel

Das weichkochen der Seele

Wenn es einen Gefangenen gibt, muss es auch einen Fänger geben. Wer ist hier der Fänger und was gibt es eigentlich zu fangen und später dann zu befreien?
Um es gleich vorweg zu nehmen, unsere Seele ist der Gefangene. Unsere Seele ist in der Materie gefangen, sie ist befangen in ihrem Sein und Tun. Ich bin solange gefangen, bis ich befreit werde oder mich selbst befreien kann. Wie diese Gefangenschaft für mich aussieht, möchte ich ihnen mit Hilfe eines Bildes veranschaulichen.
Der Druckkochtopf
Der Druckkochtopf ist ein hervorragendes Bild, um zu zeigen was ich meine.
Wozu brauche ich diesen? Ich brauche ihn, um mir Speisen schneller und gesünder zubereiten zu können. Der zu kochende Gegenstand stellt unsere gefangene Seele dar.
Der Kochtopf ist unser sogenanntes Gefängnis als Körper. Das benötigte Wasser ist die Beziehung zu unserer Umwelt. Das Feuer mit dem wir unseren Topf beheizen ist unsere Lebensenergie oder Liebe.
Wozu brauchen wir eigentlich diesen sogenannten Druckkochtopf? Wir brauchen ihn, um die Speisen für uns bekömmlich zu machen. Er hilft uns die harten Lebensmittel weich zu kochen. Genauso verwenden wir unsern Körper als Topf für unsere noch harte Seele. Um die Seele weich kochen zu können, brauchen wir Wasser als Botenstoff der Wärme. Das Wasser dringt in alle Ritzen und umschließt das ganze Bratgut.
Die Liebesbeziehungen stellen die Botenstoffe der Wärme zu unserer Seele dar. Sie sind die Beziehungen und Verflechtungen mit unserer Umwelt. Die Eigenliebe wird durch die uns entgegengebrachte Liebe erwärmt, gekocht und zur richtigen bekömmlichen Liebe umgestaltet. So wird unter Druck des Körpers die Seele geläutert und für den Geist bekömmlich und bewohnbar gemacht. Bekömmlich und bewohnbar aus dem Grund, weil nun der Geist die schon besser gewordene Seele aufnehmen und dadurch einfließen kann. Oder umgekehrt, die jetzt feinere Seele kann den feineren Geist schon teilweise aufnehmen.
Es stellt sich nur die Frage: Wie lange geht dieses Kochen vor sich? Wird nicht solange gekocht, bis alles bekömmlich und durch ist? Was machen wir mit einem noch nicht fertig gekochten Braten? Werden wir ihn nicht noch einmal ins Rohr schieben müssen bis er fertig ist? So ergeht es auch uns mit unserer Seele.
“Ich“ als Seele werde solange einen Beziehungskampf mit meiner Umwelt zu bestehen bekommen, bis ich mit mir selbst im reinen bin, meine Härte zur Umwelt und zu mir selbst weichkocht, geläutert und ausgeräumt habe. Habe ich das geschafft, wo sollte es noch ein Gefängnis für mich geben? Es hat sich alles in Frieden aufgelöst.
Und wir sind fertig gekocht! Die nächste Seite: „Ausgeliefert?“