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Verschlafen? Teil 2

Wir als Schlafwandler?

Haben wir eine Wahl, zwischen

bewusst und unbewusst?

Unseren tiefen Brunnen mit

Wasser füllen.

Der Brunnen

Wie auf voriger Seite schon erwähnt, ist unser Schlafwandler hier ein treffendes Beispiel. Er ist sich selbst unbewusst, in einer Traumwelt mit seinen Taten gefangen. Es ist ihm nicht möglich zu erwachen, bis er reif ist, sich irgendwo stößt, oder unsanft geweckt wird. Einmal wird auch er aufwachen müssen, von seinem wohligen Schlaf. So ähnlich ergeht es auch uns. Haben wir uns schon Gedanken darüber gemacht, wer wir eigentlich sind, wieso wir so handeln und nicht anders? Wer lässt uns so handeln? Wer sagt, was wir machen und nicht machen sollen? Solche Fragen können wir uns auch nur stellen, wenn uns die Sonnenstrahlen schon zum Aufwachen nötigen. Brunnen bauen Bei einem tiefen und neu erbauten Brunnen wird es auch Zeit brauchen, bis wir das erste brauchbare Wasser ans Sonnenlicht bringen können. Zum Bau unseres Brunnens werden wir ein tiefes Loch graben müssen, um überhaupt an  lebensspendendes Wasser zu gelangen. Das Brunnenbauen ist eine Verbindung zwischen graben und Seitenwand befestigen. So wird mühevoll und langsam in die Tiefe bis zum lebensspendenden Wasser vorgedrungen. Am Anfang wird es noch durch den Bau stark verunreinigt sein. Mit der Zeit wird sich aber der Brunnen mit reinem Wasser füllen und wir können das köstliche Nass ans Sonnenlicht bringen. Was hat hier das Brunnenbauen mit dem Verschlafen zu tun? Die nächsten Sätze sollen es uns zeigen. Ganz einfach gesagt: Haben wir es versäumt einen  Brunnen in uns zu errichten, wo werden wir dann das nötige Wasser für unser Leben bekommen? Es kann jeder nur für sich sein Leben leben! Wir können nicht das Leben eines anderen leben. Unser Leben sollte auch unser Leben sein und bleiben. So ist es auch mit dem Wasser. Es stellt das befruchtende Erkennen, die lebendige Erkenntnis dar. Es kann nur jeder sein eigenes Wasser, seine Erkenntnis zum nötigen Wachstum trinken. Das soll heißen: Wir können uns nicht mit fremden Federn schmücken. Wir können uns etwas zum Schein vormachen, aber bei der Abrechnung oder Prüfung kommt die Wahrheit ans Tageslicht. Wie  wäre es, wenn wir uns als meisterliche Pianisten ausgeben, aber nicht Klavier spielen können? Wir spielen das aufgenommene Kunstwerk eines andern vor. Aber wenn wir gebeten und aufgefordert werden ein Werk zum Besten zu geben, wie würden wir dann dastehen? Wir würden beschämt zugeben müssen, dass wir das Piano gar nicht richtig oder nur laienhaft spielen können. So verhält es sich auch bei unserem Lebensbrunnen und unserem Lebensbaum. Haben wir verschlafen und es versäumt uns weiter zu entwickeln, wie soll dann auch unser Baum der Erkenntnis wachsen? In unserem Fall, einen Brunnen zu graben, um Wasser für unseren Lebensbaum zu bekommen. Was ist der Sinn der Erkenntnis? Ganz einfach gesagt: „Um dann hellwach und bewusst auf eigenen Füssen stehen und leben zu können!“